Corona - Absage von Veranstaltungen

Konzerthinweise, Tourtermine, Berichte von Konzertbesuchen, DVD Veröffentlichungen, usw.

Moderator: chhe66de

jensi08
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von jensi08 »

Indoor Summer auf den 03.-05.09 2021 verlegt.

jensi08
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von jensi08 »

saschaal hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 06:53
gilt das auch für Bahnfahrten ???

Reisende, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise innerhalb Deutschlands verschieben möchten, können Ihre bis zum 13.März 2020 gebuchten Ticket bis zum 31. Oktober 2020 flexibel nutzen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben.

Gutscheine gab es nur für Reisen bis zum 4. Mai.

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djrene
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von djrene »

Ich mach mich diese Woche mal schlau. Ich sitz ja an der Quelle. Notfalls mach ich halt einfach ein Urlaubswochenende in Hamburg. Deswegen storniere ich das Hotel mal noch nicht. Das geht ja bei Booking auch noch ganz kurzfristig.

jensi08
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von jensi08 »

Schlagermove ist ja an dem Wochenende😳wird wohl auch eher virtuell stattfinden😷vielleicht und hoffentlich haben die Hotels und Kneipen dann wieder geöffnet. Mein Bahnticket würde verfallen, weil am 16.03. gebucht. Aber das war relativ günstig deswegen halb so wild. Gebuchtes Hotelzimmer und genehmigten Urlaub lasse ich noch auf Standby.

chhe66de
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von chhe66de »

Was echt nervt ist, dass jetzt Demos mit tausenden von Teilnehmern genehmigt werden - diese Vollpfosten machen dadurch evtl. alles kaputt was die braven Bürger durch ihr Verhalten in den letzten Wochen erreicht haben.
Siehe Stuttgart: 5000 Teilnehmer, heute in München 1000 auf der Theresienwiese und jede Menge mehr - ich finde das einfach nur zum k......
Da kommen doch zu 90 Prozent nur Demonstranten hin, weil es grad mal cool ist jetzt wieder auf Demos zu gehen. Da wollen sie auf ihre Grundrechte hinweisen und kapieren nicht, dass sie durch ihr Verhalten genau diese Grundrechte vielleicht schon bald wieder vergessen können.
Und warum kommen die eigentlich JETZT darauf zu demonstrieren, wenn alles wieder gelockert wird ? Haben die nix besseres zu tun ?

Da treffen sich tausende von Leuten auf engem Raum und auf der anderen Seite sind Konzerte komplett abgesagt, egal ob O'pen Airs oder wieviele Teilnehmer.
Vielleicht sollten die Veranstalter einfach ihre Konzerte in Zukunft als Demo zur Ausübung der künstlerischen Freiheit deklarieren, dann klappt es auch wieder mit den Konzerten.
Eigentlich sollte man all diese Trottel, die jetzt auf solche Demos rennen unterschreiben lassen, dass sie auf eine potenzielle Behandlung im Krankenhaus verzichten.
Das musste jetzt mal raus, weil mir das ganz gewaltig gegen den Strich geht.

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cameron poe
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von cameron poe »

Aber auch die Einkäufer die letzter Woche (von dieser Woche wird man sehen wie es war) in Nürnberg eingefallen sind, viel zu wenige mit Mindestabstand und mit Mutproben in die Geschäfte zu gehen ohne Maske. Auch hier hätte meiner Meinung nach durchgegriffen werden müssen. Viele Deutsche denken halt sie sind was besseres :(

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djrene
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von djrene »

chhe66de hat geschrieben:
Sa 16. Mai 2020, 14:23

Vielleicht sollten die Veranstalter einfach ihre Konzerte in Zukunft als Demo zur Ausübung der künstlerischen Freiheit deklarieren, dann klappt es auch wieder mit den Konzerten.
Das war das Geschäftsmodell der Loveparade. Um demonstrieren ging es den Party-People nie.

Sogar hier auf dem Land haben diese Verschwörungsschwurbler Einzug gehalten.

Mr1470
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von Mr1470 »


Mr1470
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von Mr1470 »

Bericht auf ntv von heute, für Rockkonzerte in Clubs sieht das schon düster aus (...es ist eng, man schwitzt, schreit einander in geringem Abstand ins Ohr - ideale Voraussetzung für Ansteckungen)

Ist die Party vorbei? Clubs und Bars sind wahre Corona-Hotspots


Seit Mitte März haben Clubs, Bars und Diskotheken wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Viele von ihnen kämpfen ums Überleben, nur wenige werden es noch lange schaffen. Doch die Aussichten auf eine baldige Öffnung sind gering, denn Gäste sind für das Virus leichte Beute.

Bässe wabern über die Tanzfläche, es ist laut, stickig, eng. Hunderte schwitzende Menschen zappeln durch die Nacht und ... Moment. Regt sich da etwas im neu gelernten Abstandsbewusstsein? In der Corona-Krise sind solche Szenen schwer vorstellbar geworden. Während es vielerorts Lockerungen gibt, blicken Clubs, Diskotheken und Bars weiter in eine düstere Zukunft. Ihr Problem: Das Virus hat es hier besonders leicht.

Beispiel Berlin: Von ersten 263 bestätigten Fällen gingen hier 42 auf Club-Besuche zurück. Pamela Schobeß vom Vorstand der Clubcommission - dem Verband Berliner Clubveranstalter - prognostizierte schon zu Beginn der Corona-Krise: "Wir waren die Ersten, die zugemacht haben, und werden wohl die Letzten sein, die wieder aufmachen können."

Eine Meinung, die auch der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) teilt. Gerade in Clubs, Bars und Discos finde das Coronavirus perfekte Bedingungen für eine schnelle Verbreitung, sagt er. Es ist eng, man schwitzt, schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr: "Das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist. Das sind die Viren-Hotspots - gerade für das Coronavirus."

Außerdem mache es die meist schlechte Belüftung der Räume dem Virus noch leichter. "Sie können da nicht für eine Belüftung sorgen, Sie haben vielleicht nur Anlagen, die das umwälzen oder ein bisschen verblasen. Aber eigentlich sind das kleine enge Räume." Das sei der beste Zustand, den er sich für einen respiratorisch - also über die Atmung - übertragbaren Erreger vorstellen könne. "Also der schlimmste Zustand für den Menschen. Insgesamt ist die Situation einfach ideal, um sich dort infizieren zu können."

Wie ideal die Tanzfläche für das Virus ist, mussten die Menschen in Südkorea Anfang Mai erfahren. In der Hauptstadt Seoul war ein 29-jähriger Corona-Infizierter durch mehrere gut besuchte Clubs und Bars im Ausgehviertel Itaewon gezogen. Es kam zu einer Cluster-Infektion: Fast 200 Infektionsfälle wurden mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht, mehr als 65.000 Menschen mussten sich testen lassen. In Südkorea - wo sich die Lage eigentlich entspannt hatte - war die Angst vor dem Virus wieder da.

Die Behörden seien davon ausgegangen, dass es mehrere "Indexfälle in diesem Itaewon-Cluster gab", sagt Kim Dong Hyun von der Koreanischen Gesellschaft für Epidemiologie. "Der 29-Jährige ist definitiv einer davon." Mit Indexpatienten werden in der Regel Personen bezeichnet, von denen ein Ausbruch seinen Ausgang nimmt. "Das bedeutet, es gibt sicherlich noch unentdeckte, stille Fälle."
"Erst, wenn wir einen Impfstoff haben"

Wenig Chancen auf Abstand, schwierige Lüftungsbedingungen und die stetige Angst vor dem nächsten großen Ausbruch: Ist die Party in den Clubs jetzt endgültig vorbei? Das Sinnvollste wäre, in einen Club für sonst 100 Besucher nur fünf Gäste zu lassen, meint Virologe Schmidt-Chanasit. "Aber das will keiner, und das macht auch keinen Sinn." Er geht davon aus, dass Tanzen wie vor der Corona-Pandemie erst in vielen Monaten wieder möglich sein wird. "Erst, wenn wir einen Impfstoff haben oder die Pandemie vorbei ist und die Immunität in der Bevölkerung angestiegen ist."

In Berlin kämpft die Szene derweil ums Überleben. Das Streaming-Format #UnitedWeStream bringt etwas an Spenden ein, an weiteren Alternativen wird gearbeitet. So will die Clubcommission mit Blick auf den nahenden Sommer draußen tanzen. Freiflächen sollen vorübergehend bis Mitternacht geöffnet, die Musik zwei Stunden früher abgestellt werden. Für Pamela Schobeß, die selbst den Club "Gretchen" betreibt, stellt sich mit Blick auf die knappe Finanzdecke dennoch die Frage, "ob es uns alle überhaupt noch gibt, wenn wir wieder aufmachen dürfen".

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djrene
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Re: Corona - Absage von Veranstaltungen

Beitrag von djrene »

In Bayern ab 22. Juni wieder kulturelle Veranstaltungen bis 100 Personen (innen) und 200 Personen (Freiluft) erlaubt. Da müssten Konzerte eigentlich drunter fallen. Mit anderen Worten: Hans Ziller und seine Mietcombo dürfen ab sofort wieder loslegen.

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